Oktober 2009

Rund 15.000 Besucherinnen auf der „Alles für die Frau“ in Münster

Der rote Teppich wurde drei Tage lang den Damen im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland ausgerollt – und das nicht nur sprichwörtlich. Rund 15.000 Besucherinnen ließen sich auf der „Alles für die Frau“ informieren, inspirieren und verwöhnen. Die Erwartungen wurden damit voll erfüllt.

„Diese Messe hat sich vom Aschenputtel zu einer strahlenden Prinzessin entwickelt“, erklärte Dr. Ursula Paschke, Geschäftsführerin des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland, bei der Eröffnung am Freitag. Erstmals wurde die Messe vom Messe und Congress Centrum Halle Münsterland selbst organisiert. „Das Konzept, auf mehr Qualität zu setzen, ist voll aufgegangen“, unterstreicht Thomas Arabin, Leiter des Geschäftsbereichs Eigenveranstaltungen.

Die Zahl der Aussteller wurde von 70 im vergangenen Jahr auf rund 140 nahezu verdoppelt. Und die waren durchweg zufrieden. „Sehr viele Aussteller haben bereits auf der Messe ihren Stand fürs nächste Jahr gebucht“, freut sich Projektleiterin Andrea Sürder.

Auch bei den Besucherinnen kam die Messe sehr gut an. „Bei einer Befragung gaben uns die meisten Gäste die Note eins oder zwei“, berichtet Andrea Sürder. Vor allem nutzten die Besucherinnen die Gelegenheit, viel auszuprobieren. Ob Maniküre angeboten, Roller getestet oder die neue Herbstmode anprobiert wurde, die entsprechenden Angebote wurden stark nachgefragt.

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In der Weimarhalle geht auch ganz großes Kino

Mit einem außergewöhnlichen Crossover-Projekt hat der MDR die technischen Möglichkeiten der Weimarhalle neu ausgelotet. Während allein der Bühnenbau alles bisher Dagewesene in den Schatten stellte, überbot auch der technische Aufwand alles, was die Weimarhalle seit ihrer Eröffnung vor zehn Jahren als ein eher mittelgroßes Haus bisher erlebt hatte. Es wurde eine erfolgreiche Veranstaltung, die die Fans von Polarkreis 8 zu langen, langen standing ovation veranlasste.

Gleich mehrere Produktionen waren an dem Konzertabend zeitgleich über die Bühne zu bringen: Vom spektakulären Auftritt mit 80 Musikern des MDR-Sinfonieorchesters, 30 Sängerinnen des MDR-Kinderchores und den sechs Musikern von Polarkreis 18 wird eine DVD produziert. Gleichzeitig bereitete der MDR eine Fernsehausstrahlung in HDTV-Qualität vor, was zur Folge hatte, das allein mehr als 200 Scheinwerfer im Einsatz waren. Sechs Kameramänner unterstützt von einem Kamerakran fingen die prächtigen Bilder ein, die Band, Orchester und eine Videoinstallation lieferten. Und die dritte Produktion war schließlich das Live-Erlebnis fürs Publikum.

Die Bühne selbst verkleinerte den Saal von 820 auf 520 m², die Technik kostete nochmals 100 m² Fläche, so dass von sonst 1200 Plätzen im Saal nur noch 700 übrig blieben. Das tat der Stimmung im ausverkauften Haus keinen Abbruch. Stimmstark sang das Publikum den Hit “Allein, Allein” mit, so dass Polarkreis-18-Sänger Felix Räuber nur noch dirigieren musste. Das Konzept dieses außergewöhnlichen Konzertes erdachte der Musiker und Komponist Sven Helbig, der auch schon auf gemeinsame Arbeiten mit den Pet Shop Boys und Rammstein verweisen kann.

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