September 2009

Erste „Green Globe“-Zertifizierung für Nachhaltigkeit in Deutschland geht an das Kongress Palais Kassel

Am 24. September 2009 erhielt das Kongress Palais Kassel als erstes Congress-Zentrum deutschlandweit das „Green Globe“-Zertifikat für Nachhaltigkeit. Green Globe ist die weltweit erfolgreichste Umweltmarke für die Touristik- und Veranstaltungs-Branche.

Auf Basis der Leitlinien der Agenda 21 (internationales Aktionsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung) werden Rahmenbedingungen für Verbesserungen im Umwelt- und sozialen Bereich geschaffen. Die Veranstaltungsbranche erhält praktische Lösungen für umweltfreundliche Meetings.

Der Trend Richtung Nachhaltigkeit ist eindeutig: Unternehmen legen immer mehr Wert auf umweltfreundliche und kostengünstige Betriebsabläufe. Zudem steigen die Auflagen für Effizienz und Nachhaltigkeit branchenübergreifend. Green Globe trägt dem Bedarf nach einer vertrauenswürdigen, objektiven und nach sinnvollen Kriterien vergebenen Zertifizierung Rechnung. Vom TÜV-Rheinland unterstützt, wird das System nun auch in Deutschland als Pilotprojekt eingeführt.

Für das Kongress Palais Kassel bedeutet das Zertifikat unter anderem eine Bestätigung des Qualitätsmanagements. Um die Nachhaltigkeit noch weiter voranzutreiben, baut auch der Strategieplan für die nächsten Jahre auf den drei Grundmaximen des Veranstaltungszentrums auf: ökonomischer Erfolg, ökologische Vernunft und soziale Verantwortung.

Das Kongress Palais Kassel wurde als eines der besten Veranstaltungshäuser Europas bestätigt. Nachhaltigkeit wird hier nicht nur groß geschrieben, sondern auch gelebt. So findet 2011 der weltgrößte Kongress der Solarenergie-Branche „Solar World Congress“ im Kongress Palais Kassel statt. Im Jahr 2007 wurde das Kongress Palais Kassel vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) mit dem Titel „Bestes Center 2007“ ausgezeichnet.

Hintergrund zur Zertifizierung:
Über 150 verschiedene Kriterien wurden für die Zertifizierung geprüft. Dabei wurde der Umgang mit Energie und Rohstoffen ebenso beleuchtet wie das Management. Unter anderem wurden wissenschaftlich nachweisbare Indikatoren wie der Wasserverbrauch, Emissionen, Abfall und Reinigung geprüft. Außerdem nahmen die Prüfer kulturelles Engagement, Beschwerdemanagement, der Einkauf von Fair Trade Produkten, die Empfehlung umweltfreundlicher Lokale für Kongressbesucher oder Aus- und Weiterbildung des Personals im Bereich Umweltschutz unter die Lupe.

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